
Wo die traditionelle Nachfolgeplanung scheitert
Wo die traditionelle Nachfolgeplanung scheitert Typische Stolpersteine in der Nachfolgeplanung Fehlende frühzeitige Vorbereitung Im Mittelstand sind Unternehmensnachfolgen ein kritischer Meilenstein. Doch laut einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) aus 2022 verfügen rund 60 % der deutschen Familienunternehmen über keine klar definierte Nachfolgeregelung. Dieses Defizit zeigt sich besonders darin, dass viele Eigentümer den Übergabeprozess zu spät oder zu unbedacht starten. Die KfW Bank hat 2023 festgestellt, dass in 45 % der Fälle die mangelnde Vorbereitung Hauptgrund für das Scheitern oder zumindest problematische Verläufe ist. Ohne ausreichende Zeit zur Einarbeitung und Kompetenzentwicklung des Nachfolgers geraten Unternehmen in Gefahr, wichtige Know-how-Transfers und Vertrauensaufbau zu verpassen. Unklare Rollenverteilung Ein weiterer Stolperstein liegt in der fehlenden oder missverständlichen Rollen- und Aufgabenverteilung. Häufig ist nicht klar, wer welche Verantwortung im Übergabeprozess trägt und wann








